Gestatten, mein Name ist Palmerston. Chef-Mäusejäger Palmerston!

kätts Chefkatze Felina kann ihre Abneigung gegen Tee nicht verbergen

kätts Chefkatze Felina gibt sich zur Feier des Tages britisch – oder auch nicht:
„Muss ich hier noch lange mit den dämlichen Teebeuteln posieren?“

Außenpolitisch interessierte Katzen sollten sich einen neuen Namen merken: Palmerston. So heißt der neue Chef-Mäusejäger im britischen Außenministerium, der bis vor Kurzem noch als Streuner durch London wanderte.

Als „festlich befellte“ Tuxedo-Katze ist Palmerston für die repräsentativen Aufgaben, die sein neuer Job neben dem Verzehr von Nagetieren mit sich bringt, jedoch bereits von Natur aus bestens qualifiziert.

Hier ein umfassender Video-Bericht über Palmerston und Larry, den amtierenden Chef-Mäusejäger des britischen Premierministers, sowie ein kurzer Rückblick auf die Ahnenreihe der britischen Chef-Mäusejäger aus vergangenen Legislaturperioden.

Da sage noch mal einer, Politik sei langweilig.

Ostergras? Katzengras!

kätts Chefkatze Felina beim herzhaften Biss in ihr österliches Katzengras

„Tausche Osterei gegen frisch gefangenes Osterkaninchen …“

Jetzt ist sie wieder da, die Zeit, in der die Menschen der Katze huldigen, indem sie ihre Behausungen mit Katzengras schmücken, selbst wenn sie das Pech haben, diese gar nicht mit einer Katze zu teilen. Na ja, wir Katzen fanden euch Menschen ja schon immer ein wenig merkwürdig.

Nichtsdestotrotz wünschen ich allen Dosenöffnern schöne Osterfeiertage und eine erfolgreiche Ostereiersuche!

Katzen, die ins Freie können, machen sich wahrscheinlich lieber auf die Suche nach dem Osterhasen bzw. nach zarten Osterkaninchen – auch ihnen wünsche ich eine erfolgreiche Suche!

Ihr könnt mir übrigens dankbar sein, dass ich Ostern auf meinen Menschen aufpasse, denn der Spielverderber hat einmal das halbe Osterfest vor einem Kaninchenbau verbracht, um meinen darüber höchst verärgerten Vorgänger daran zu hindern, sein Ostermahl mit einem Wurf frischer Jungkaninchen zu veredeln. Zur Entlastung meines Dosenöffners muss ich allerdings hinzufügen, dass mein Vorgänger die Angewohnheit hatte, Jungkaninchen lebend im Keller abzulegen, womit weder ihm noch den Kaninchen gedient war.

In diesem Sinne: Frohe Ostern!

Matatabi – der Kiwi für die Katze

Matatabi-Sticks und Matatabi-Blätter (Silver Vine)

Ein seltener fotografischer Glücksmoment: Matatabi-Sticks und Matatabi-Blätter ohne eine sich darin wälzende, den Blick versperrende Katze

Was ist Matatabi?

Müsste ich Matatabi meinen Artgenossen erklären, würde ich ganz einfach sagen: Matatabi ist das höchste der Gefühle!

Da ihr Menschen jedoch immer alles ganz genau wissen wollt, hier eine ausführliche Beschreibung speziell für euch:

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Katzenminze & Co. – die Vermenschlichungsfalle

kätts Chefkatze Felina demonstriert die Katzenminzereaktion in einem Bett aus Matatabi-Blättern

kätts Chefkatze Felina demonstriert die Katzenminzereaktion in einem Bett aus getrockneten Matatabi-Blättern

Worüber meine Artgenossen und ich uns regelmäßig aufregen können, sind Dosenöffner, die meinen, ihre Katzen vor den Genüssen von Katzenkräutern wie Katzenminze, Matatabi (Silver Vine) und Baldrian bewahren zu müssen. Sie vergleichen die Wirkung von Katzenkräutern gerne mit einem LSD- oder Cannabis-Trip und finden es unverantwortlich, Katzen „unter Drogen“ zu setzen.

Natürlich meinen die Dosenöffner es bloß gut mit ihren Katzen – leider jedoch zum Nachteil ihrer Katzen. Denn sie beurteilen die Wirkung von Katzenkräutern anhand ihres menschlichen Empfindungs- und Vorstellungsvermögens statt auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse.

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Toxoplasmose – Bastets Strafe für bequeme Dosenöffner

Ein dreckiges Katzenklo - paradiesische Zustände für Toxoplasma gondii

Ein schmutziges Katzenklo – paradiesische Zustände für den possierlichen Einzeller Toxoplasma gondii

Anlässlich einer gerade veröffentlichten Studie des Robert Koch-Instituts zur Verbreitung von Toxoplasmose in Deutschland sind wir Katzen einmal mehr unfreiwillig ins Zentrum menschlicher Aufmerksamkeit katapultiert worden. Denn wer Toxoplasmose sagt, fühlt sich genötigt, auch Katze zu sagen.

Ich gebe zu, ganz unberechtigt ist dies nicht, da wir Katzen als Endwirt des Toxoplasmose-Erregers Toxoplasma gondii die einzigen Lebewesen sind, die Oozysten, ein ei-artiges Entwicklungsstadium des Erregers, mit dem Kot ausscheiden können.

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