kätts ist Marke, Manufaktur, Shop und Blog für artgerechtes Katzenspielzeug aus Naturmaterialien.

Das kätts Team

Felina hat die Pfote auf der Mauskätts ist ein Gemeinschaftsunternehmen von Chefkatze Felina und ihrer menschlichen Assistentin Kirsten Fischer.

Um einen effizienten Geschäftsablauf zu gewährleisten, herrscht eine strikte Aufgabenteilung bei kätts: Felina agiert als Ideengeberin und treibende Kraft bei der Entwicklung des kätts Sortiments sowie als mausführende Instanz bei der inhaltlichen Gestaltung des kätts Blogs. Kirsten Fischer ist zuständig für alles, was sonst noch so anfällt.

Da Felina als Katze naturgemäß nicht viel von Demokratie hält, hat sie bei allen Entscheidungen das letzte Wort. Aus juristischen Gründen sind wir gezwungen, diesen Sachverhalt im Impressum falsch darzustellen, doch ein Bild sagt bekanntlich mehr als ein Impressum aus tausend Worten.

Das kätts Konzept

Erläutert von kätts Chefkatze Felina im exklusiven kätts Interview:

Wie kam es bei kätts zu der ungewöhnlichen kultur- und speziesübergreifenden Zusammenarbeit von Katze und Mensch?

kätts Chefkatze Felina: Für mich war es ganz einfach am bequemsten, mir zur Umsetzung meiner unternehmerischen Pläne einen Menschen direkt in meinem häuslichen Umfeld zu suchen. An verschiedenen Exponaten in der Wohnung meines Menschen konnte ich erkennen, dass mein Dosenöffner als Hutdesignerin schon vor meiner Zeit ein gewisses Geschick in Gestaltungsfragen und dem Umgang mit Nadel und Faden bewiesen hat. Also habe ich meinen Menschen zu meiner Assistentin ernannt. Zunächst nur auf Probe, doch die Zusammenarbeit hat sich bewährt, daher habe ich das Arbeitsverhältnis auf unbestimmte Zeit verlängert.

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Und wie kam es zur Idee für kätts?

kätts Chefkatze Felina: Die Idee zu kätts kam mir durch die ekligen Plastik- und Polyesterobjekte, die mir die Menschen früher zum Zeitvertreib vorgesetzt haben – angeblich speziell für Katzen entwickeltes Spielzeug.

Aus mir unverständlichen Gründen scheinen die Menschen einfach nicht zu begreifen, womit wir Katzen gerne spielen. Seit Generationen zeigen wir ihnen, was uns wirklich interessiert, indem wir ihnen haufenweise Mäuse und anderes schönes Spielzeug vor die Haustür, vors Bett oder vor die Füße legen. Doch was machen die Menschen? Sie schreien hysterisch auf, lassen die Reste unseres Spielzeugs mit angeekelter Miene im Müll verschwinden und schenken uns das nächste scheußliche Plastik- oder Polyesterding.

Also dachte ich mir, wenn der Mensch von dem Zwang beherrscht wird, seiner Katze ständig irgendwelches Spielzeug zu kaufen, muss man ihm eben Katzenspielzeug verkaufen, mit dem Katzen auch tatsächlich gerne spielen. Und so fing ich an, Katzenspielzeug zu entwickeln.

Das hört sich jetzt aber sehr selbstlos an für eine Katze …

kätts Chefkatze Felina: Na gut, kann sein, dass es mir am Anfang in erster Linie darum ging, interessantes Spielzeug für mich selbst zu entwickeln. Aber wir Katzen sind ja bekanntlich höchst intelligent, daher wurde mir schnell das Potenzial meiner Idee bewusst.

Was ist denn so anders an kätts Katzenspielzeug?

kätts Chefkatze Felina: Vieles, um nicht zu sagen fast alles. Doch da ihr Menschen es immer eilig habt, werde ich die Besonderheiten von kätts Katzenspielzeug in drei Punkten zusammenfassen:

Das Wichtigste an einem Katzenspielzeug ist immer noch der Faktor Spaß – es muss einfach Spaß machen, damit zu spielen. Ich habe mich bei der Entwicklung des kätts Spielzeugs daher an dem orientiert, was uns Katzen seit jeher im Blut liegt, nämlich dem Jagen. Selbst eure Wissenschaftler haben ja mittlerweile erkannt, dass der Jagdtrieb einer der drei stärksten Triebe von uns Katzen ist.

Klar, bei euch Menschen ist es gerade modern, Katzen mit Clickern und sogenannten Intelligenzspielen zu trainieren, aber ich sage mir: Seit Jahrtausenden haben sich meine Vorfahren ausschließlich mit der Jagd beschäftigt und sich dabei keine Sekunde gelangweilt – warum sollte es jetzt plötzlich besser für uns sein, auf Kommando durch einen Reifen zu springen statt Jagdspielzeugen hinterherzurennen?

Allerdings bringen Jagdspiele nicht nur Spaß, sondern sind auch furchtbar anstrengend. Daher enthält das kätts Sortiment neben Jagdspielzeug auch sogenanntes Kräuterspielzeug. Das ist Stoffspielzeug mit einer Füllung aus flauschigem Kapok und den wunderbaren Katzenkräutern Katzenminze, Baldrian und Matatabi. Einmal daran riechen und eine Katze ist im siebten Himmel, zumindest, bis sie nach ein paar Minuten wieder auf der Erde aufschlägt.

Der zweite Punkt, in dem sich kätts von herkömmlichem Katzenspielzeug unterscheidet, ist der Faktor Sicherheit. Ich habe selbst schon zahlreiche unerfreuliche Unfälle mit schlecht konstruiertem herkömmlichen Katzenspielzeug hinter mir, daher habe ich beim Design des kätts Sortiments auf größtmögliche Sicherheit für uns Katzen geachtet. Und ich bestehe darauf, dass kätts Katzenspielzeug ausschließlich aus natürlichen, ungefärbten und so weit wie möglich naturbelassenen Materialien hergestellt wird – also zumindest die Teile, die dazu gedacht sind, von uns mit Zähnen, Zunge und Pfoten bearbeitet zu werden.

Ich wünsche mir, dass die Menschen endlich begreifen, dass auch Katzen nicht gerne mit Dingen spielen, die beim Zerkratzen, Hineinbeißen oder Belecken widerliche Substanzen wie Schwermetalle, Azofarbstoffe, Pestizidrückstände, Phthalate und andere Weichmacher, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, zinnorganische Verbindungen, Formaldehyd und ähnliches giftiges Zeugs absondern. Hinzu kommt noch der Gestank, den diese Teile ausströmen. Aber den nehmt ihr Menschen ja erst wahr, wenn uns Katzen bereits der Atem stockt.

Außerdem habe ich konsequent auf funktionslose Details wie Knopfaugen, Öhrchen und sonstige Kleinteile, für die ihr Menschen eine merkwürdige Schwäche zu haben scheint, verzichtet, denn aus Katzensicht ist dieses Zierzeugs absolut überflüssig. Meist löst es sich sowieso früher oder später ab und macht bloß Ärger, wenn wir es im Eifer des Gefechts verschlucken.

Der dritte und letzte entscheidende Unterschied zu herkömmlichem Spielzeug ist, dass es mir bei kätts nicht in erster Linie darum geht, den Menschen möglichst viel Spielzeug zu verkaufen. Mir ist es wichtig, dass die Menschen das Spielzeug nach dem Kauf auch so benutzen, dass ihre Katzen möglichst viel Spaß damit haben. Jagdspielzeuge funktionieren nämlich nur, wenn der Mensch sie richtig bedient.

Wie oft habe ich es schon erlebt, dass Menschen mir mit einem Spielzeug hektisch vor der Nase herumgefuchtelt haben oder mir mit lauten Kommandos Bälle zugeworfen haben. Unangenehme Situationen! Wenn man sich dann genervt in einen Karton zurückzieht, heißt es sofort: Das Spielzeug funktioniert nicht. Oder noch schlimmer: Die Katze funktioniert nicht, die will ja gar nicht spielen. Dabei sind Langeweile und Übergewicht die größten Feinde von uns Wohnungskatzen. Wenn der Mensch hingegen lernt und versteht, wie unsere Jagdspiele funktionieren, lassen sich Langeweile und Übergewicht dauerhaft vertreiben.

Die Spieltipps, Infos und Anregungen in diesem Blog sowie im kätts Shop sind daher ein ebenso wichtiger Teil des kätts Konzepts wie das Spielzeug selbst.

Vielen Dank für diese – äh – kurzen Ausführungen. Und weiterhin viel Erfolg mit kätts!